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es wie Odysseus

Heinrich Schliemann hat Troja 1873 ausgegraben. Doch darum geht es nicht.

Es geht um das Trojanische Pferd, in dem sich die Griechen versteckten und das die Trojaner als vermeintliche Kriegsbeute in die Stadt zogen.

Nur deswegen hat Heinrich Schliemann Troja ausgraben müssen – wäre es anders gekommen, hätte er Mykene oder Athen ausgegraben.

Die Trojaner rächen sich bis heute als kleine, gemeine, versteckte Programme in unseren Computern. Und wir nutzen die List der alten Griechen für unser Marketing und verstecken unsere Angebote in anderen Dingen. Und sobald der Kunde seine „Beute“ heimträgt kommen da unsere Angebote raus – manchmal natürlich auch schon früher, damit er kurze Wege in unser Geschäft hat.

„Trojanisches Marketing ist das konsequente, systematische Suchen, Identifizieren und Nutzen „trojanischer Pferde“. Ein trojanisches Pferd ist alles, was geeignet ist, auf indirekten, unkonventionellen Wegen, d.h. abseits von verstopften Informationskanälen, die Zielgruppe nachhaltig zu erreichen.“[1]

Die Grundidee, Trojanische Pferde im Marketing einzusetzen, ist relativ simpel: Nimm etwas bekanntes, was der (Ziel-)Kunde haben will und verbinde es mit deinem Namen, deiner Botschaft, deinem Angebot oder deinem Produkt.

Dabei schauen wir uns zunächst einmal unsere Umgebung an. Welche Dinge sehen wir, die unsere Kunden haben wollen und auch kaufen?

Und nun betrachten wir die Leute. Was tun sie?

Sie kaufen andere Dinge, essen Eis, warten auf die Bahn, stehen an der Ampel, schauen attraktiven Mitmenschen hinterher, spielen mit ihrem Hund oder … was auch immer.

Und während sie das tun, treffen sie auf uns und unsere Botschaft. Wir verbinden das, was sie brauchen mit dem zusätzlichen Nutzen, den unser Angebot ihnen bringt. Wir sind der Nutzenbooster.

Das ist die eine Seite des trojanischen Marketings. Die andere Seite ist die Kundennähe, die Spontaneität und der Verzicht auf platte Reklame.

Wer mehr erfahren will, sollte dieses Buch lesen:

Roman Anlanger, Wolfgang A. Engel, Trojanisches Marketing, Haufe Verlag.

Hier gibt es die Links dazu: www.trojanischesmarketing.com

 

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